Es gibt Nichts zu sehen.


Mein linkes Knie spinnt. Bisschen Tape drauf, ging so. Tape nach 5 Tagen wieder ab, ging wieder nicht. Handwerker im Haus, Treppe rauf, Treppe runter, Knie motzt mich an. Mit dem Hackenporsche zum Fressnapf, weil der Vogelfuttersack gerade nicht in die Fahrradtasche passt, Knie meckert. Kein Aikido, mehr lesen. Zum Glück habe ich ne kleine Glückssträhne bei der Buchauswahl.
Gestern Abend lag ich also knieschonend auf dem Bett und las. Es wurde dunkel. Sehr dunkel! Mondfinsternis. Zum Garten hin, war überhaupt nichts mehr zu sehen. Auch nicht die Bäume, die sich normalerweise als Silhouette vom Himmel abheben. Einfach Nichts.
Gegen das Nichts konnte nicht einmal die Straßenbeleuchtung anstinken.
Aber dann dachte ich: Ob wohl die Leute in der Stadt mit der Überdosis an Kunstlicht, Werbung und Lichtverschmutzung überhaupt etwas davon mitbekommen haben?

5 Kommentare

  1. Tscha, mer wedde ned jünger.
    Mich hat mein Nierenstein Freitagnachmittag (nachdem ich Donnerstags zur Routine und Freitag früh wegen Schmerzen bei Urologen war) wieder in die Notaufnahme des Klinikums gebracht.
    Der jetzt verabreichte „Cocktail“ scheint zu helfen und ich hoffe dass die OP Anfang Dezember nicht wegen der Impfgegener abgesagt wird und ich länger mit den Medis leben muss, denn ohne gehts einfach nicht.

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