Wenn es für lange Radtouren nicht reicht, kann man sich auch anders sinnvoll beschäftigen. Als ich mir den Arm zertrümmert hatte war das noch Wildcam Gorongosa. Seit ein paar Jahren nutze ich für Schietwetter-Tage und widrige Umstände die Naturgucker-Akademie. Für den eher niedrigschwelligen Pilzekurs gab es auch ein Zertifikat.

Nun fahre ich aber doch wieder Rad, nämlich nach unerfreulichen Begegnungen mit Taxifahrern, jeweils 10 Minuten hin, 10 Minuten zurück zum Krankenhaus Merheim um mir meine tägliche Strahlendosis abzuholen. Geht schneller, spart jedes Mal 5€ und ich muss mich nicht von „Dienstleistern“ beschimpfen lassen.
Auf dem Rückweg durch das Klinikgelände sah ich gestern:
Wiesen- oder Schafchampignon, das blieb noch die Frage. Auf alle Fälle weder Knollenblätterpilz noch Karbolegerling. Kam mir nur etwas groß vor.
Zu Hause noch mal nachgemessen und dem Biotom zur Feinbestimmung geschickt. War dann doch der Schafchampignon, auch weißer Anis-Champignon genannt.
Es gibt kaum etwas Befriedigenderes als mein Abendessen selbst zu erjagen.
Aber ich sag jetzt mal:
LIEBE KINDER! BITTE NICHT NACHMACHEN, SO LANGE IHR NICHT WISST, WAS IHR TUT!




