Zum Gut Leidenhausen fährt ein Bus, allerdings sehr selten und nicht zurück.
Die bekannte Strecke am Mauspfad entlang finde ich mittlerweile wegen des Verkehrsaufkommens nicht schön. Nach einem morgendlichen Zickenkrieg mit Komoot bei der Planung, erfolgte der Versuch, Gut Leidenhausen durch die Heide anzufahren. Die Waldstrecke war gut, und kürzer als ich dachte. Aber drei fiese Straßenüberquerungen hatten es in sich. Grengeler und Heumarer Mauspfad haben sich inzwischen zur stark befahrenen Rennstrecke entwickelt. Am Gut Leidenhausen ist es kaum noch möglich, den Mauspfad zu überqueren. Hier gehört dringend eine Ampelanlage für fußgänger und Radfahrer hin und auch für die Autos, die aus Porz kommend in die kleinste Lücke grätschen.


Den freundlichen Baumhüter kannte ich noch nicht. Aus Gut Leidenhausen ist nach dem massiven Wasserschaden ein Umweltbildungszentrum geworden. Darin gibt es jetzt auch ein öffentliches Bücherregal. Ansonsten war eher wenig los: Greifvogel-Rettungstation geschlossen, kein Wild im Wildgehege, keine Pferde auf der Rennbahn.
Die richtige Kamera war mit und auch mit der gab es Zickenkrieg. Immer noch Probleme mit dem Focus, ausgerechnet bei Landschaftsaufnahmen, und ich weiß nicht woran es liegt. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, dass sich Einstellungen selbsttätig verändern, wenn sie dem Gerüttel auf dem Rad ausgesetzt ist. Insofern ist die Foto-Ausbeute mager.
Zurück bin ich dann durch die Heide und über den Rennweg gefahren. Da ist es einfacher, die Straße zu überqueren und ich konnte noch einmal ins Kneipp-Becken hüpfen. Zwei komische Männer, die sich nicht rein trauten, aber sehr kommunikativ waren, ließen mich schnell das Weite suchen.


