Nach dem Arzt ist vorm Spaziergang. Ich versuche Arzttermine möglichst früh zu legen, damit noch was vom Tag übrig bleibt.
Also bin ich nach der Routineuntersuchung ein Stückchen mit der Bahn gefahren, kurz über eine Autobahnbrücke und dann ging es auch gleich in die Merheimer Heide.

Heide ist das allerdings nicht. Sondern ein von Fritz Schumacher geplantes Naherholungsgebiet mit einer riesigen Rasenfläche. Der Kölner Grüngürtel sollte laut Plan ja auch durch die rechtsrheinischen Stadtteile weiter über den Festungsring geführt werden, allerdings ist er hier auf der „Schäl Sick“ mehr als lückenhaft. Auch die Merheimer Heide wurde bereits durch Bauvorhaben und Autobahn angeknabbert. In dem waldigen Teil haben sich Sportstätten angesiedelt und eine Siedlung namens Merheimer Heide.



An der Rasenfläche gibt es jetzt auch Trimm-Dich Geräte und einen schönen Spielplatz.


Über Nacht ist es grün geworden. Zu meiner Überraschung fand ich neben dem Gehölzstreifen blühende Johannisbeeren und Wald-Vergissmeinnicht. Über die Autobahn führt eine Brücke für Fußgänger und Pferde. Die Pferde kommen von der Herler Burg.
Dahinter über eine weitere Bahnlinie.

Auch hier gibt es wieder eine autofreie Verbindungsstrecke für Radler und Fußgänger. Ich freue mich ja immer, wenn ich so etwas finde, muss aber kurz abbiegen.


Die Wohngegend hier ist erstaunlich hübsch. Auf meinen Streifzügen lasse ich mich gerne überraschen. Und da steht es auch schon, das Objekt der Begierde. Zurück geht es wieder auf dem Rad-Fußweg bis zur Haltestelle Frankfurter Straße.
