Von Hunden, Hühnern und Pilzen


Ich war ein paar Tage in Urlaub. Zuerst habe ich den Biotom besucht.

Stine ist alt geworden, fordert aber noch Ihr Recht auf Streicheleinheiten.

Eingezogen ist Käthe. ein halbes Jahr alt, Yorkshire-Mix, Temperamentsbündel mit nichts als Unsinn im Kopf.

Deswegen haben wir am Zaun zur Straße hin ein bisschen Weidedraht in Käthe-Höhe installiert, damit sie sich nicht zur Straße durchbuddelt. Das erste, was dagegen gerannt ist war ein Huhn.

Hühner sind auch eingezogen

Die laufen tagsüber frei auf dem Grundstück herum.
– Dann der Junghund.
– Dann noch ein Huhn.
– Dann nochmal der Junghund
– Der Frosch nicht.

Frösche sind auch zugezogen.

Weil der Biotom jetzt seinen Pilzführer-Schein hat, sind wir in den Wald gegangen um Pilze zu suchen. Mir schwebte etwas essbares vor.

rotrandiger Baumschwamm

Zunderschwamm mit Biotom

Blutmilchpilze das sind Schleimpilze links jung, rechts alt.

Schmetterlingstramete und ein unbestimmbares Pilzobjekt

Ich vermisse meine richtige Kamera. Der Biotom hatte so was dabei. Handlich ist sie ja und mit einem Ringblitz für Makroaufnahmen bestückt. Für Vögel ganz weit weg aber eher nix. Ich überlege noch.

Sackträger-Larven

Die sehen tatsächlich aus wie Köcherfliegen an Land, sind aber die Raupen von kleinen Motten, Psychidae, die sich fast genauso tarnen.

Keine essbaren Pilze dabei. Die Schmetterlingstramete wird als „Vitalpilz“ gehandelt.
Schön war’s im Wald und beim Biotom aber am Donnerstag ging es weiter nach Plön.