Wim und die Weltmeere


Der Himmel über Berlin

Wieder führte mich mein Weg zur Bundeskunsthalle in Bonn. Dieses mal, weil die Ausstellung „W.I.M. Die Kunst des Sehens“ am 11. Januar ausläuft. Ebenso wie der Fotograf Sebastião Salgado hat mich der Regisseur Wim Wenders seit dem Studium begleitet. In den 80ern waren wir – also diejenigen die eigentlich Film und Foto studieren wollten und das -Ingenieurwesen mit sich herumschleppten – ständig im Kino und haben mindestens „Buena Vista Social Club“, „Bis ans Ende der Welt“ und „Der Himmel über Berlin“ auf der großen Leinwand gesehen.
Aber Wim Wenders ist auch Fotograf und Schriftsteller, so dass die Ausstellung neben Filmausschnitten auch jede Menge Fotos zeigt. In letzter Zeit hat er auch in 3-D gedreht. Deswegen gibt es neben einem immersiven Raum auch einen, in dem auch ein 3-D-Film gezeigt wird. Das erklärt auch, warum ich „Pina“ aus der Mediathek irgendwie komisch fand. Der Film wurde in 3-D gedreht. Muss ich irgendwann mal im Kino sehen.
https://www.bundeskunsthalle.de/wim

„Expediton Weltmeere“ hieß die zweite Ausstellung, die ich besucht habe.

Der blaue Planet

In der habe ich mich tatsächlich ein bisschen verlaufen. Ich hatte einen Audioguide auf den Ohren und es gibt eine Leitlinie, an der man sich orientieren kann, aber nicht immer passten die Audio-Beiträge zu dem Raum, in dem ich mich gerade befand.

Spiegelung in Schaukästen

Von den ersten Land- und Meereskarten, und die Mitbringsel von Forschern und Entdeckern, bis zur Erkundung der Tiefsee…

Kupferstich-Fische

Von gehäkelten Riffen, über Kolonialismus und Seefahrer, bis zu Auswanderern…

Gehäkeltes Riff

Von Sagen und Legenden über die eingefrorene Endeavour, durch den Plastikstrudel und einen Aufzug in die Tiefsee tastete ich mich durch das Labyrint.

Dorsch mit Nautilus

Inklusiv ist die Ausstellung, es gibt Tastmodelle und den Audioguide aber leider kaum Sitzgelegenheiten für den Club der Knieversehrten.

Der letzte Raum befasst sich mit Umweltzerstörung und Überfischung und damit, was wir bessermachen könnten.
Fazit: Absolut sehenswert, aber als Zweitausstellung an einem Tag für mich etwas zu viel. Pünktlich zum Schlussgong war ich auch schon fast durch, mit ein paar Lücken.







Fisch am Galgen

https://www.bundeskunsthalle.de/weltmeere