Nach schier endloser Dunkelheit, Schietwetter, matschigem Schnee und Glätte überraschte mich gestern kurz vor Mittag die Sonne. Ich kann Schnee nichts positives abgewinnen. Sieht schön aus, wenn man im Warmen sitzt und aus dem Fenster guckt, macht aber Arbeit in Form von schippen und streuen und voriges Jahr habe ich mich bei Glatteis in den Feldern auf die Klappe gelegt, so dass ich aussah als wäre ich meinem schlimmsten Feind begegnet.
Ich habe also meinen geplanten Weißkohl in Ruhe gelassen, mir das Rad geschnappt und bin durch die Felder nach Brück zum Inder und zum Bücherschrank geradelt.

Dabei habe ich auch einen Blick in den gut gefüllten Flehbach geworfen, der eigentlich in diesem Winter renaturiert werden sollte.
Anscheinend wurden die Steine der Uferbefestigung entfernt, aber sonst ist nicht viel passiert. Im unteren Teil wurden ja vor ein paar Jahren noch Schlingen und Inselchen angelegt und da hat sich der Bach zu einem fast natürlichen Gewässer mit Eigendynamik entwickelt. Vielleicht wurden die Arbeiten nur unterbrochen und hier kommt auch noch was nach.
