Da renne ich ergebnislos durch die ehemalige Fichtenschonung um Winterpilze zu finden – Judasohr wächst ja angeblich an Holunder – und dann das:


An der Hauswand liegt immer noch das Holz, das einige Freundinnen unbedingt haben wollten, aber nie abgeholt haben. Und jetzt zeigt sich, wie wichtig Totholz ist.
Bestätigung vom Biotom: Ja, ist Judasohr. Ich war etwas irritiert, weil es tatsächlich auf totem Fichtenholz wächst. Ich habe es probiert: auf Omelett mit der einzigen Spitze vom Bärlauch, die so früh schon zu haben war. Fazit: Essbar aber wird nicht mein Lieblingspilz. „Geschmacksneutral“ trifft es am ehesten. Schmeckt nach nix, und ist etwas knorpelig im Biss. Wer Mu-Err-Pilze z.B. aus der chinesischen Suppe kennt: Das ist die asiatische Form des Judasohrs.


Und hier noch ein kleiner Hinweis zum Thema Smartphone: Es gibt Situationen, da ist das Fon tatsächlich besser als eine richtige Kamera.
- Die beste Kamera ist die, die du sowieso immer mit hast.
- Platz ist in der kleinsten Lücke. Also Pilz von unten oder durch einen Maschendrahtzaun, das Fon passt in jede Lücke. Wie in diesem Fall: Zu wenig Platz für die Große.
- Weitwinkel und Makro. Seit die Lumix im Weitwinkel versagt, aber auch wenn ich das Weitwinkel der „kleinen“ Nikon nicht mit habe, deckt das Fon den Weitwinkelbereich ab, kann aber kein Tele. Als Makroobjektiv-Ersatz liefert es auch brauchbare Ergebnisse.
- Was meins nicht kann ist jede Form von Zoom. Ist zwar theoretisch möglich, wird aber sehr schlecht in der Bildqualität. Es soll ja aber schon Superfons geben mit drei Fotolinsen.