Immer mal wieder trifft man in Köln auf ein Stück Mauer.

Eine Mauer, oft unbeachtet, wie hier in einem Loch an einer viel befahrenen Straßenkreuzung, mal grenzt sie einen Parkplatz gegen die Straße ab, mal dient sie sogar als Rückwand eines Zigarettengeschäftes.
Was aussieht wie eine unscheinbare Ziegelwand, wurde von den Römern erbaut. Die ehemalige Römische Stadtmauer ist noch in Teilen erhalten.

Das Zeughaus im Hintergrund wurde auf Teilen der Stadtmauer gebaut. Im Vordergrund wurde sie zum Brunnen umgebaut.

Über dem auf einer Säule die römische Wölfin thront.

In die Brunnenwand eingelassen sind die Portraits verschiedener römischer Regenten in chronologischer Reihenfolge.

Sie hat ja immer noch was mütterliches .

Der am besten erhaltene Turm ist der nordwestliche Eckturm.

Auch römische Architekten hatten viel Sinn für Kunst am Bau. Hier farbige Ziegel und Steine.

Der Helenenturm, Ecke Helenenstraße, St. Apernstraße, ist nur noch teilweise im Original vorhanden.
(Fortsetzung folgt)