
Schön gelb wird er ja im Herbst, der Ginkgo.
Nachdem meine Mutter alle Obstbäume meines Vaters platt gemacht hat, wurden Ziergehölze angeschafft, unter anderem dieses Urzeitgewächs.

Warum? „Der Ginkgo ist eine uralte Heilpflanze in China.“ Ja, stimmt und genau da liegt der Haken. Denn natürlich klettert hier zu Lande niemand mit der Leiter hoch um sich aus den Blättern ein Teechen zu brauen.
„Was für den Menschen gut ist, ist auch gut für den Garten!“ Ja, denkste, Mudda! Der Ginkgo kommt aus China und hier ist er ein Exot. Mit allen Nachteilen, die Exoten so mit sich bringen. Einheimischen Arten bietet er weder Nahrung noch Unterkunft.

Und das Laub verrottet schlecht.
Fazit: Der Ginkgo wird überbewertet.
Aber schön gelb ist er ja und Sauerstoff gibt er natürlich auch.
Und der Efeu hedera helix meint, er sei als Rankhilfe ganz passabel.


Steht er denn noch nach dem Sturm?
Meine Kopfweide am Teich wurde gestern decapitiert …
Ja, dem geht es gut. Ist ja noch jung. Ich weiß nicht mal, ob es ein er oder eine sie ist.
Hier steht noch alles. Die Platanen haben mit kleinen Ästen geworfen, aber das tun sie schon das ganze Jahr über. die haben den Pilz. Gegenüber steht eine Birke schiefer als vorher.
Königsforst war ich noch nicht nachsehen.
Sind die Fotos gut angekommen?
…und der Efeu wiederum freut die Insekten, wenn er denn erst alt genug zum blühen ist.
Aber wieso wollte sie denn keine Obstbäume????
Hast du gerade „nebenan“ selbst beantwortet: Die machen ja Arbeit.
Als ob die Friedhofsgehölze keine Arbeit machen würden. Den Kirschlorbeer und so muss ich ja auch zurückschneiden.
Allerbest! Sorry, ich hatte über Mutters Geburtstag ganz vergessen, dir zu schreiben.