Tierschutz und Extremismus – woran erkennt man den Unterschied?


Sehen Sie den Unterschied?

Der Robbenfelsen

In diesem Artikel möchte ich mich mit den Begriffen „Tierrechte“ und „Tierschutz“ beschäftigen, denn mir ist aufgefallen, dass noch immer viele Menschen diese Bezeichnungen durcheinander werfen oder den Unterschied gar nicht kennen.
Dabei gibt es einige entscheidende Unterschiede und so gut wie keine Gemeinsamkeiten zwischen extremen Aktivisten, die für sich beanspruchen, für die Rechte der Tiere einzutreten und jenen Menschen, die glaubhaft echten Tier- und Naturschutz betreiben.

Hierzu habe ich eine Tabelle angefertigt:
tierwohl
Diese Tabelle zeigt bereits in vereinfachter Form einen enormen Unterschied zwischen Tierrechtlern und Tierschützern: Tierrechtler lehnen alle Formen der Tierhaltung und Tiernutzung ab, ganz egal ob die Tiere dabei zu Zwecken der Jagd oder Fleischnutzung getötet werden oder nur von Menschen gehalten und gepflegt werden.
Der Extremist macht hier auch keinen Unterschied zwischen einer guten Tierhaltung und einer schlechten.
Kommerzielles Delfinarium mit Minibecken & Chlorwasser und aus Massenschlachtung in Japan importierten Delfinen im Vergnügungspark oder wissenschaftlich geleitetes…

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4 Kommentare

  1. Erst dachte ich beim anlesen der Tabelle „oh, das ist ja interessant“ – und dann: „…nutzt Prpaganda Lügen….“, „…sammelt Geld für echten Naturschutz…“
    da hab ich schon keine Lust mehr, hinzuklicken, wenn Jd. Propaganda macht, um Propaganda zu schelten!
    Was ist ECHTER Naturschutz? Natürlich das, was ich richtig finde! *schüttel*

    So gehts nicht!

    P.S.Weiter oben, als es noch sachlich anmutete, begann ich übrigens, mich irgendwo in der Mitte zu verorten)
    P.P.S. M.E. ist der Begriff „Tierwohl“ spätestens mit unserer unsäglichen Ministerin aber sowas von verbrannt….

    • Echter Naturschutz ist zum Beispiel was der Nabu auf Holnis macht, was Bunde Wischen macht.
      Echter Tierschutz ist das was das Tierheim macht, aus dem Deine Katze kommt.
      Echter Naturschutz sind auch Zucht- und Ausilderungsprojekte.

      Gerade PETA ist so ein Geldstaubsauger, unterhält in den USA kein Tierheim, sondern eine Tötungsstation. Es stimmt: Tierrechtler schützen keine Tiere, keine Arten, keine Natur. Sie sammeln Geld. Davon überschütten sie einen Fotografen mit Klagen um an die Bildrechte eines Affen zu kommen. Oder gegen kleine Biobauern, die ihre Tiere anständig behandeln.
      Es ist noch kein Cent der bei PETA gelandet ist, im Naturschutz, Artenschutz oder Tierschutz gelandet. Im Gegenteil: Er fehlt dann dort.

      Anlass dafür, dass ich es hier geteilt habe, war eine weitgehend sinnlose und gefährliche Aktion von „Tierrechtlern“. Die haben hier mit einer unangemeldeten (!) Sitzblockade die KVB stillgelegt. Es ging unter anderem um die Abschaffung Haustierhaltung. An einer sehr unfallträchtigen Stelle. Enfach Schwein gehabt, dass keine Bahn reingerauscht ist. Das klimafreundlichste Verkehrsmittel nach dem Fahrrad stillzulegen im Namen des Tier- und Klimaschutzes, wie doof ist das denn?

      Wenn unsere Ministerin den Begriff „Tierwohl“ falsch verwendet, kann ja wohl die Autorin nichts dafür. Wie würdest Du es denn ausdrücken.

      • Stimmt, dafür kann die Autorin nix. Warum nicht ganz einfach „Tierschutz“? Aber das ist ja ein Nebenthema, fiel mir bloß so ungut auf….
        Um den Sinn und Unsinn von PETA-Aktionen (bzw überhaupt Tierrechtsaktivismus) gehts mir in dem, was ich schrieb, nicht. Mir gehts darum, selbst genauso selbstgerecht zu sein wie man’s den anderen vorwirft.
        Du legst „echter Tierschutz“ also so aus, wie Du’s oben schreibst. Kann ich zustimmen. Aber: Ich zB finde mehr als zweifelhaft, mit viel Geld Katzen/ Hunde aus Gottweißwo nach D zu holen, ich fände es „echten“ Tierschutz, dort mit jedem Cent zu kastrieren. Das sehen viele Tierschützer ganz anders
        – DAS meine ich: daß so viele Menschen davon ausgehen, daß IHRE Wahrheit die „echte“ ist.

        (Übrigens behauptet PETA ja auch garnicht, daß ihr Geld in Natur- oder Artenschutz geht. Sie sind ja eben KEINE Natur-, oder Artenschützer, sondern Tierrechtler. Auch ich bin mit vielem nicht einverstanden, was die machen, aber es ist halt so, als würde man beklagen, daß für Denkmalschutz gespendetes Geld nicht an Flüchtlinge geht. Sind halt ganz andere Themen, die die haben)

      • Der Blogartikel ist von Mai 2017. Damals war „Tierwohl“ wohl noch kein „Unwort“.

        Was den Hunde-Import von sonstwo angeht, stimme ich dir zu. Neulich gab es mal einen Fall von Animal hoarding und der Tierschutz hatte Probleme die Tiere schnell unterzubringen, weil alles voll war mit ungarischen Straßenkötern.

        PETA hab ich echt gefressen! Die Themen die die haben stimmen absolut nicht mit ihren Taten überein.
        Der Vergleich Denkmalschutz – Flüchtlinge hinkt.
        Vergleichbar wäre, wenn Geld für Denkmal-Sanierung (nicht -Schutz) gesammelt würde, um die Bewohner rauszuklagen und anschließend das Gebäude abzureißen.

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