Reblog von der Fjonka


Besonders beeindruckend, das Zitat mit dem Foto dazu.

Schreiben und lesen lassen

Wie kahl und jämmerlich würde manches Stückchen Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse!

Wilhelm Raabe, 1831 – 1910*

Genau so kahl und jämmerlich! Glyphosat-Land im Februar 2020. Zuletzt gespritzt im Spätsommer 2019.

Das konnte man sich achtzehnhundertschlagmichtot noch garnicht vorstellen, daß einmal weite Teile freien Landes für Monate so kahl und jämmerlich aussehen würden, und daß das als ganz normal empfunden werden würde! In manchen Dingen ging es den Leuten damals doch besser als heute! (Mir fallen da spontan noch die Möglichkeit von Stille und Dunkelheit ein, zumindest auf dem Land)

*Raabe beobachtete besonders stark die irreparablen Risse zwischen Altem und Neuem, zwischen Geborgenheit und technischer Industrialisierung, welche sich auf Kosten der Natur und der Gemütskultur vergrößerten und vertieften. Als einer der ersten Umweltromane gilt sein Werk Pfisters Mühle, in dem er das Schicksal eines idyllischen Ausflugslokals der Wasserverschmutzung durch eine Zuckerrübenfabrik gegenüberstellte. Das Lokal musste dann dem…

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Ein Kommentar

  1. Super. Genau meine Meinung. Unkraut in diesem Sinne gibt es nicht. Jedes Pflänzchen hat einen Sinn. Das hat die Natur schon richtig eingerichtet. Nur haben das viele Menschen noch nicht begriffen.

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