Bibbern für die Felder


Ich habe kapituliert und die Winterklamotten wieder rausgeholt, denn heute fand der Erste Spaziergang durch die Felder dieses Jahres statt.

Trotz der Kälte hatten sich einige hartgesottene eingefunden um sich von Holger Sticht, dem Vorsitzenden des BUND, einen Einblick in die Feldflur geben zu lassen.
Ein Schwerpunkt dieses Mal war die Wichtigkeit eines umgebrochenen Bodens für die Artenvielfalt. Auf dem noch nicht beackerten Feld treiben schon unter anderem Kamille und Weidenröschen, aber auch bereits junge Bäumchen, wie Feldahorn aus.

Das leitete über zur natürlichen Sukzession. Ein Wald wächst von ganz alleine, wenn man eine Fläche nur in Ruhe lässt. Aufforsten mit gleich alten, womöglich nicht standortgerechten Baumarten ist eher kontraproduktiv und vernichtet sogar Lebensräume.
Wie bereits im vorigen Jahr, erklärte Holger den Wert von Totholz für Spechte und deren Nachfolger, die Stare. In dem Gehölzstreifen machte sich schon ein Star singend bemerkbar. Außerdem zu hören war eine Singdrossel.

Immer wieder anders und vielfältig zeigt sich die Vegetation an den Ackerrandstreifen, der nur selten gemäht wird. Wegen der Kälte und weil wir schlecht in der Zeit lagen sind wir nicht die ganze geplante Strecke gelaufen. Den krönenden Abschluss bildete eine Feldlerche, die über dem Feld singend aufstieg.

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