Hier wächst nix!


Doch! Da blüht was!

Aber was? Mit Ziersträuchern kenne ich mich so gar nicht aus. Ich tippe auf Tulpen-Magnolie.
Tatsächlich ist aber der Boden an der Terrasse eine echte Herausforderung. Das Gegenteil vom gewohnten lehmigen Löß. Während der lehmige Löß nach zwei Tagen in der prallen Sonne derart zusammengebacken ist, dass man keine Spaten mehr in die Erde bekommt, passiert hier das Gegenteil: Im trockenen Zustand bröselt alles auseinander. Meine japanische Hacke meint, die Suppenkelle wäre zuständig.

Ich vermute, das ist überhaupt kein Boden im eigentlichen Sinne, sondern irgendetwas Angekipptes um den Höhenunterschied auszugleichen, und die paar Sträucher, die hier wachsen, wurden vermutlich im eigenen Wurzelballen geliefert. Die Nachbarn sagen, sie hätten sich jahrelang bemüht und wären jetzt bei Kübelpflanzen angekommen. Eine Herausforderung also.

Doch Rettung naht: Die Fjonka hat mir schon eine Liste mit Gewächsen zukommen lassen, mit Pflanzen, die extrem nährstoffarmen Boden brauchen. Ich war derweil schon bei Thymian und Rosmarin angekommen, weil die mit Lehm und Nässe so gar nicht klar kamen.

und dann…

Auf dem Weg zum Briefkasten, nur drei Häuser weiter, gibt es einen Wintergarten, aus dem alles entnommen werden darf, auch die Pflanzen davor. Ich habe erstmal die Gelegenheit wahrgenommen, etwas reinzustellen, das irgendwie mitgekommen ist, aber nicht gebraucht wird. vor dem Wintergarten stand ein einsamer Pott mit Löwenzahn, aber auch mit weißer Fette Henne und noch einer anderen Sukkulente. Die habe ich mitgenommen und eingepflanzt.
Vielleicht wächst da ja doch was.

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