Ein kleiner Spaziergang


Sonntag früh die selbe Tour noch einmal anzugehen hatte ich auch keine Lust. Aber es gab tatsächlich einen offenen Garten in Malente. Da hätte ich auch mit dem Rad fahren können, wollte aber nicht schon wieder über die Hauptstraße fahren. Leider ist Malente-City ein Musterbeispiel für schlechte Fahrradinfrastruktur, und die wenigsten Autler hier halten die vorgeschriebenen 1,5m Abstand ein. Also beschloss ich einen kleinen Spaziergang dort hin zu machen.

Beim Hotel nebenan begegnete ich der Patchwork-Familie. Die Kinderchen sind schon gans schön groß geworden. Ich bin gespannt, wie die am Ende aussehen. Während sich die anderen Gänse meistens unten am Diekseeterrasse aufhalten, haben diese hier die Grünflächen der Hotels für sich entdeckt.

Baumkreis

An der Draisinen-Trasse entlang gibt es wieder schöne alte Buchen zu bewundern. Fünf von ihnen stehen im Kreis. Was die wohl zu besprechen haben?
Weiter geht der Weg durch Schrebergärten und als ich schließlich wieder auf die Straße trete, steht genau vor mir eine Giraffe, die an einem Baum frisst.

Und nicht nur die! Der Ganze Garten ist voll mit Giraffen verschiedener Größe

Jetzt wüsste ich gern, welcher Künstler die lebensgroßen Tiere geschaffen hat.

Nebenan bei Webers Kate kreuzt noch ein Hirsch den Weg. An der Godebergstraße gibt es neben Giraffen auch noch schöne Villen und eine Sozialeinrichtung des CJD.

Thomsen Kate

Die Thomsen Kate kenne ich bereits. Hier war neulich ein Flohmarkt auf dem ich eine Tomatenpflanze erstanden habe. Danach geht es wieder ins Grüne.

Malenter Au

Vorbei an Kopfweiden, mit weitem Blick über Wiesen der Malenter Au und schließlich durch eine Streuobstwiese des Nabu mit Obstlehrpfad. Schließlich finde ich den offenen Garten.

Eigentlich ist die Eigentümerin auf Taglilien spezialisiert von denen die meisten noch nicht blühen. Dafür blühen die Seerosen im Teich, die Rosen duften und die Hühner sind besonders wachsam. Auch für Türkenbund-Lilien, Gemüse und Fingerhut ist Platz

Eigentlich wollte ich hier ein Kinderbuch freilassen, habe mich dann aber umentschieden und bin das Stück bis zur Jugendherberge gelaufen.

Lost Place

Auf dem Weg dorthin thront Schloss Eggersdorf auf einem Hügel. Heute ist das Schloss verlassen, und eigentlich war es nie ein Schloss, sondern eine Bauernkate, die von ihrem prunksüchtigen Eigentümer immer weiter ausgebaut und verziert wurde. Ausführlich berichtet der Malente-Blog zwischen den Seen über den Lost Place.

Feuchtgebiet am Kellersee

Für den Rückweg wähle ich die bereits bekannte Strecke am Kellersee. Der Kellersee und auch die Kellersee-Promenade, sind naturbelassener als die Dieksee-Promenade. Es gibt viel zu sehen.

Es gibt Waffeln mit Seeblick.
Wasserturm in Malente

Der Wasserturm an sich ist unzugänglich, aber mit ein Bisschen hin und her findet man auch einen Fotospot.

Ente, Ente…

Der Kurpark hat noch geöffnet und so sitze ich eine ganze Weile an der Schwentine, lausche einer hyperaktiven Singdrossel und starre ins Wasser.

… Speed-Ente

2 Kommentare

    • Ich auch, vor allem, weil das so winzige Seidenhühner sind. Mein Vermieter hat verschiedene Rassen und die ganz Großen können wohl einem Einbrecher Respekt einjagen, aber mir nicht. Die wollen nur Fressen.

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