Plan A: Am Dieksee entlang bis Niederkleveez, nach Pilzen gucken, zum Fährhaus was essen und wieder zurück. Ein eisiger Wind erfasst mich. Gerade mal bis zur Malenter Seejungfrau habe ich es geschafft. Zurück zum Start, einen Pulli und feste Schuhe aus dem Schrank graben.
Plan B: Nach Eutin oder evtl. Lübeck ins Museum. Der Zug fährt mir vor der Nase weg.
Plan C: Nach Plön zum Inder. Der Zug hat 15 Minuten Verspätung. Gleichzeitig mit dem Zug nach Plön kommt der nächste Zug nach Eutin gegenüber an. In Plön ist der Bus weg.
Plan D: Irgendwo in Plön irgendwas essen, die Vorräte ergänzen – ja, das geht hier Sonntags – und dann zurück. Wahrscheinlich stehe ich sobald ich mich daran gewöhnt habe Sonntags einkaufen zu können vor geschlossenen Türen, weil die Saison vorbei ist.
Zurück in Malente bin ich noch in den Starkregen geraten.
Plan E trocknen auf dem Sofa mit Stephen King.

Plan E ist meines Erachtens der Beste. Und nur Plan E.
Da hatte ich heute mehr Glück. Es hat zwar unterwegs auch gelegentlich mal ein wenig geregnet aber nicht der Rede wert. Aber der Wind war schon extrem. Besonders weil er von der Seite kam. Ich bin mit dem Regionalzug nach Goslar gefahren und von dort über Land gemütlich zurück nach Braunschweig. Bericht folgt. Strecke gibt es auf Komoot.
Habe ich schon irgendwo gesehen.