Zurück in die Steinzeit


Heute früh war es im Wohnzimmer hell.
Erster Gedanke: Habe ich vergessen im Wohnzimmer den Rolladen zu schließen? – Nee, das mache ich zur Zeit ziemlich früh, um Energie zu sparen.

Zweiter Gedanke: Das Lämpchen ist an. – – Sch… dann ist alles andere aus!
Test: Kein Strom, keine Heizung, kein Internet, und vor Allem: kein Kaffee!

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Das Lämpchen hängt nämlich im Wohnzimmer an der Steckdose und tut nix.
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Es sei denn, man nimmt es vom Strom. Dann geht es an. Also auch bei Stromausfall.
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Man kann auch eine Taschenlampe draus machen und im Dunkeln geht es auch als Bewegungsmelder an.

Nachdem hier vor zwei Jahren die Hausbeleuchtung ausgefallen ist, und wir stundenlang bei schwachem Handyschimmer nach dem Fehler gesucht haben, habe ich es mal als Prämie von der gfk bestellt. Es ist praktisch, wenn ich mal eben bei schwacher Beleuchtung durch den Raum gehe, wenn ich ganz hinten unten was suche…

Also heute früh: Lämpchen an, alles andere aus.
Alles andere bedeutet: In ganz Rath-Heumar. Keine Straßenbeleuchtung, keine Ampeln, keine Linie 9, kein Türöffner, keine Klingel, beim REWE verschlossene Türen, keine Kasse, keine Kühltruhe… „Hilfe! die KUH! und auch sonst ist sie gerade gut gefüllt“

Die Rheinenergie beruhigte: 12 Stunden hält die Truhe und man sei schon auf Fehlersuche.
Aber kein Kaffee! – Ich habe doch noch einen Spirituskocher – und Kaffeebohnen und eine elektrische Kaffeemühle.

Zum Glück war der Spuk kurz vor 10 wieder vorbei. Ein längerer Stromausfall ist durchaus ernst zu nehmen, auch bei Tageslicht. Nicht nur weil Heizung und Kühlanlagen ausfallen, sondern auch die elektrischen Pumpen der Wasserversorgung. Also muss sich die Rheinenergie ranhalten, wenn so etwas passiert.

5 Kommentare

    • Ja, als ich klein war, hatten wir einen Gasherd und Kohleöfen. Da waren wir noch nicht so abhängig von einer Energieform. Hier geht die Gasheizung nicht, wenn der Zünder ausfällt.

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