Tag 7 Vörden – Einbeck


Nachdem die letzten stürmischen Höhen überwunden sind, geht es durch einen zauberhaften, aber unfotografierten Wald bergab Richtung Höxter.

Hier zeigt der D3/R1 wie ein Fernradweg sein soll : gut ausgebaut, autofrei, mit Schutzhütten und Informationstafeln. 20180524_095203_Richtone(HDR)Und endlich, bei Höxter, die Weser.

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Immer an der Weser lang führt der D3 20180524_105343und macht dann die Biege Richtung Stadtoldendorf.

Aber vorher, in Bevern, fängt es an zu schütten. Ich flüchte in ein Eiscafe.  Richtiges Mittagessen gibt es wieder mal nicht, sondern Waffeln mit Kirschen, Sahne und Eis.

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Schloss Bevern, Innenhof im Regen

Nachdem der schlimmste Guss vorüber ist, fahre ich weiter, Richtung Stadtoldendorf. Die Hauptstraße dort ist übel. LKW knallen vorbei und es schüttet immer noch. Gerade als ich überlege, ob ich an diesem ungastlichen Ort ein Zimmer suchen soll, endet der Regen ebenso plötzlich wie er angefangen hat. Ich bin nass bis auf die Knochen, fahre aber trotzdem weiter bis Einbeck. Mit 75 km ist das die längste Strecke bis jetzt. War aber relativ einfach zu fahren.

In der Pizzeria, in der mir ein Hotel empfohlen wurde, gibt es Tagliatelle mit Scampi.  Der Mensch lebt nicht von Spargel mit Schnitzel allein.

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3 Kommentare

  1. 75 km klingt heftig! Machst Du morgen noch einen Abstecher nach Alfeld zum Unesco Welterbe Fagus Werk oder geht es morgen gleich zu UnCon? Viel Spass jedenfalls in Seesen!

    • Ich bin direkt zur Uncon gefahren und das war auch gut so. Die 75 km waren nicht so heftig, weil es viel bergab ging und an der Weser entlang.

      • An der Weser ist es dort total schön. Ich war vor Jahren ein Stück flussabwärts in Rinteln in der kleinen Jugendherberge. Die lag direkt an der Weser, die da so malerisch mäandert. Leider gibt es diese JH nicht mehr.
        Danke für die schönen Reiseberichte!

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