Der Mai ist gekommen


mit Kälte, Hagel und Graupelschauern.
Dienstag wollte ich meinen Rasen zwischen zwei Schauern mähen, als mich mein alter Rasenmäher im Stich gelassen hat. Dieselbe Stelle wie vor 2 Jahren habe ich jetzt für irreparabel erklärt und mir einen neuen ausgesucht. sozusagen den Porsche unter den Rasenmähern.
Mittwoch, am ersten Mai war ich tatsächlich zum ersten mal seit x- Jahren auf ner Demo. Nicht Arbeiterdemo, nee.
Am 1. Mai fand wieder das „Seefest“ der CDU rath/Heumar statt. Die Wasserski-Anlage wird von der CDU protegiert, daher ist das Seefest zur Zeit die einzige Möglichkeit den schönen See legal zu besuchen.
Erstmalig wurde vor dem Eingang zum Seefest eine kleine Demo von Anwohnern abgehalten, die das völlig überdimensionierte Projekt ablehnen. Es gab übrigens sehr viele interessante Gespräche und konstruktive Vorschläge für die Erhaltung des Sees. Bis hin zur Gründung einer Stiftung.
Das Projekt zielt nicht auf Naherholung für die Anwohner ab, sondern auf Wasserski-Tourismus aus der weiteren Umgebung.
Der Rather See ist nur mangelhaft an den ÖPNV angeschlossen. Die seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts geplante Bahnanbindung von Neubrück existiert noch immer nicht. Fahrradstellplätze für Leute aus der näheren Umgebung sind auf dem Bebauungsplan nicht erkennbar.
Demnach wird die Anreise hauptsächlich per PKW erfolgen. An Spitzentagen und „Events“ wird mit bis zu 5000 Besuchern gerechnet. Das bedeutet umgerechnet 3.200 PKW mehr auf der Rösrather Straße. Rath-Heumar und der Rösrather Straße droht der Verkehrskollaps.
Seitdem der Angelverein, der die Hegepflicht innehatte, vor vier Jahren aus dem Grundstück ausgesperrt wurde, lässt der Verwalter das Grundstück systematisch verkommen. Das dient dann wiederum als Argument: Wir brauchen die Wasserski-Anlage, weil der See vermüllt.
Die einseitige Berichterstattung des KstA hat sich damit auch geklärt. Während der Reporter des KstA, Herr Ramme, an uns vorbei raste und unten Pro-Wasserski argumentierte, hielt sich die Kollegin der Rundschau lange bei uns auf und ließ sich ausführlich informieren.
Weil es hier aber so eisig ist, zeige ich lieber ein paar Impressionen vom Lunugamvehera-See in Sri Lanka
Der Stausee, Teil des Lunugamvehera-Nationalparks ernährt etliche Fischerfamilien.

Er wird von Elefanten als Badewanne benutzt,

Und ist auch sehr reich an Vögeln.

2 Kommentare

    • Mir tat er ja ein bisschen Leid, weil wir da mit zwei Booten um ihn herum standen. Er ließ sich aber nicht stören.

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