Buddeln


P1020619Dort wo neulich die Fichte umgekippt ist und noch vor ein paar Jahren diverse Friedhofsgehölze viel zu dicht standen, die dann eingegangen sind und gefällt wurden, gibt es einen ziemlich breiten Streifen Hierwächstnix.
Nix außer Brombeeren und Waldrebe.
Eigentlich hatte ich vor, die Saunasuche fortzusetzen, aber weil es heute früh bei sonnigen acht Grad mal nicht schüttete wie aus Eimern und der Boden schön aufgeweicht war, habe ich mal eben angefangen mit dem, was die Fjonka als Buddeln bezeichnet. P1020615
Das Ergebnis sieht mal wieder nach nix aus.
Die Brombeeren, die ich bisher nur mit der langen Astschere kurz halten konnte, hatten ganz schön dicke Wurzelstöcke entwickelt
Irgendwann ging es dann nicht mehr weiter mit der Grabgabel und ich musste mir wieder meinen Weg frei schneiden, um an die Brombeeren zu kommen.
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Der Duftschneeball ist auch eingegangen. Das Teil lasse ich als Totholz stehen, der Efeu hat schon mal angefangen. Die dünneren Äste habe ich abgeschnitten, die liegen jetzt vorm Zaun zusammen mit etwas Laub sonstigem Totholz und Rasenmahd.
Was ich genau mit dem Streifen anfangen soll, weiß ich noch nicht. Ich befürchte die Waldrebe würde alles killen, was ich da pflanze. Mit Glück orientiert sich die Zierquitte jetzt wo von dort die Morgensonne scheint nach Osten.
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Die Fjonka findet ja immer vergrabene Schätze beim Buddeln. Ich finde Betonplatten und armdicke Wurzeln.
Aber immerhin:P1020618
Einen jungen Kirschbaum habe ich freigelegt. Der darf da wachsen.

2 Kommentare

  1. Wie nennst denn Du was ich buddeln nenne? *g*
    Ich benutze dazu allerdings einen guten Spaten. Ich schätze, das ist bei Brombeere und Co einfacher als mit Grabgabel.
    Übrigens: tatsächlich habe ich ein neues, schickes Fundstück, wird demnächst stolz präsentiert. 😉 – Aber das meiste, was ich ausbuddele sind ja auch bloß Glasscherben. Und Betonplatten hatte ich ja auch schon. Wenns viele sind, kann man auch daraus eine Trockenmauer aufschichten ….

    • Rhoden. Ich wohne ja auch in Rath und Rath kommt von rhoden. Spaten habe ich drei. Der beste ist der uralte von meinen Großeltern, da ist das Blatt nur noch halb so lang, dafür aber messerscharf. Aber ich komme bei dem Boden hier besser mit der Grabgabel zurecht. Mit der kann ich nämlich unter eine Wurzel fahren und die dann hoch hebeln. Was mir mit dem Spaten nicht gelingt, vor allem, wenn da noch andere dicke Wurzeln und Grabplatten mit involviert sind. Ich habe auch den leisen Verdacht, dass der lehmige Löß hier mit dem norddeutschen Sand nicht so viel gemeinsam hat. Jedenfalls ist der schwer und hart.

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