Nach zwei Jahren


Wie viele Roller und Fahrräder passen in eine ehemalige Parklücke?

Nach zwei Jahren führt mein Weg wieder zum Wallraff-Richartz-Museum und das erste Schietwetterprogramm in diesem Herbst.
Zwei Ausstellungen habe ich verpasst, weil mir immer wieder ein Lockdown in die Quere kam.
Jetzt aber: Die neue Ausstellung: Entdeckt, Maltechniken von Martini bis Monet, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und bevor sie wieder alles dicht machen…

Ausstellung im 3. Stock

Gewohnheitsmäßig wollte ich schon nach unten abbiegen, jedoch die Sonderausstellung ist jetzt nicht mehr im Keller, sondern im 3. OG. Im Keller hängt jetzt das 19. Jahrhundert.
Es geht also um Maltechniken, und die Ausstellung ist sehr ausführlich.
Die einzelnen Räume behandeln ein Bild von Anfang bis Ende seiner Entstehung.
Sie heißen:

  • Bildträger: Holz, Metall, Leinwand, Papier
  • Grundierung: es muss nicht immer weiß sein
  • Unterzeichnung: Graphit, Tusche, Rötel
  • Farbauftrag & Malweise: Farben, Pinsel und sonstige Werkzeuge
  • Korrekturen: Röntgenaufnahmen zeigen, wie sich manchmal der Plan geändert hat
  • Finale Schritte: Firnis ist eigentlich blöd, kann aber auch künstlerisch genutzt werden

In der Mitte der Ausstellung gibt es ein Atelier, an dem man sich eine Staffelei aussuchen kann und etwas zeichnen.

Hab ich gemacht. Mal eben eine flotte Skizze auf’s Papier geworfen.
Und jetzt ratet.

Das 19. Jahrhundert habe ich nur noch überflogen, die beiden anderen Stockwerke links liegen lassen. Die Bilder der Dauerausstellung sind mir ja sehr gut bekannt.

Friedrich Wilhelm III. von hinten

Draußen war es immer noch fies und schon langsam dämmerig.
Alles Handyfotos, weil ich nicht mit der großen Kamera in die Ausstellung wollte.

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