Endlich autofrei?


Deutzer Freiheit

1978 habe ich Abitur gemacht. In einem der Erdkunde-Oberstufenkurse also zwischen 1976 und 1978 sollten wir herausfinden, ob man aus der Deutzer Freiheit wohl eine Fußgängerzone machen könne.
Wir Schülerinnen waren der Meinung: Klar, kann man!
Das Lernziel war aber: Kann man nicht!
Die Gründe, warum man das nicht kann, waren mir damals nicht zugänglich und ich habe sie dann auch vergessen.

Die Deutzer Freiheit wurde diese Woche für autofrei erklärt. Erstmal nur auf Probe für ein Jahr.
Anscheinend können es die Fußgänger noch nicht glauben und bleiben brav auf den ehemaligen Bürgersteigen. Und obwohl die Straße gesperrt ist, fahren trotzdem noch Autos durch. Natürlich die ganz großen. Radverkehr war auch noch nicht viel im Vergleich zur Ehrenstraße.
Es gibt auch mehr Läden für den täglichen Bedarf als zum Bummeln.
Aber die Außengastro hat sich schon etwas über die Parkplätze ausgebreitet und diese lustigen Stadtmöbel sind hier aufgepoppt, sogar mit einer Werkzeugstation für Fahrräder.

Zur Zeit gibt es eine interessante Ausstellung der Initiative Ring frei von den Anfängen bis zur Duchführung bei der Stiftung für Kunst und Baukultur, Venloer Straße 19, 50672 Köln. Anfahrt: Kvb Linie 3, 4, 12, 15 Haltestelle Friesenplatz

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