Xanten und umzu



Am Rhein vor Xanten liegt die Bislicher Insel. Bei gutem Wetter haben wir noch einen kleinen Ausflug dorthin gemacht.

Für die Vogelbeobachtung haben wir nicht die richtige Zeit erwischt, nur die üblichen Verdächtigen auf dem Wasser und ein schöner Rotmilan. Außerdem ging meine Kamerabatterie genau da in die Knie. Ich glaube allerdings, dass ich nicht zum letzten Mal dort war.

Touristinnenfoto

Uns ist in alten mæren wunders vil geseit

von helden lobebæren, von grôzer arebeit,

von freuden, hôchgezîten, von weinen und von klagen,

von küener recken strîten muget ír nu wunder hœren sagen.

Nibelungenlied

Natürlich waren wir auch in Xanten. In Xanten sind wir mit der Bimmelbahn gefahren und haben das erstaunlich gute Siegfried-Museum besucht. Der holde Recke und Drachentöter wurde (angeblich) in Xanten geboren und lebte hier auch eine Zeit lang mit seiner Frau Krimhild. Das Museum erklärt nicht nur die Herkunft der Nibelungen-Sage, sondern auch ihre Weiterverwertung in den Medien und ihre völkische Vereinnahmung.

Vor der Krimhild-Mühle hängt Helmut das Faultier und in der Mühle gibt es einen Bioladen und ein wundervolles Vollkornbrot wird dort gebacken. So gut, dass wir vor unserer Rückfahrt noch mal nachgekauft haben. Nicht am Vollkornbrot, sondern an einem Matjesbrötchen habe ich mir ein Stück Zahn ausgebissen. Doof das.

Krimhild-Mühle

Rückfahrt nach Köln geschah dann im Dauerregen.

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