Das erste Bücherhäuschen fand ich gleich hier um die Ecke. Dort habe ich am Sonntag schon ein Buch freigelassen: „Was in zwei Koffer passt“ angefangen in Köln, ausgelesen in Malente. Wie passend.
Das andere steht etwas weiter weg, in der Friedrichstraße, und obwohl mir am 1. Mai das Fußteil meines Bettes auf den linken Fuß geknallt ist, bin ich da zu Fuß hingegangen.
Denn man erreicht es durch den Kurpark, den ich schon früher bewundert und bewandert habe.


Am Hühnergehege des Vermieters vorbei geht es über die Diekseeterrasse zum Bootsanleger.
Hier legen nicht nur die Schiffe der 5-Seen-Fahrt an, sondern es gibt auch einen Bootsverleih einen Kanuanleger und leider auch die Bausünde.
Hinter dem Bahnhof liegt etwas versteckt der Eingang zum Kurpark.
Der Kurpark wurde 1962 vom Hamburger Gartenarchitekten Karl Plomin geplant. Berühmt wurde Karl Plomin durch die Gestaltung von „Planten un Blomen“ in Hamburg.
Die Gebäude im Kurpark wurden von dem Architekten Peter Arp entworfen.
Durch den Kurpark fließt die Schwentine und hier im Schwentinetal wurden acht kreisrunde Teiche angelegt und über die Feuchtwiesen führt ein Holzsteg.
Anders als viele andere Kurparke protzt er nicht mit barocker Pracht, Springbrunnen und Blumenrabatten , sondern wirkt sehr natürlich.
Fast zu schnell bin ich wieder raus aus dem Park und die „kleine Leih- und Tausch-Bibliothek“ ist dann auch schnell gefunden.


Den Rückweg nehme ich wieder durch den Park.








Du scheinst ja im Bookcrossing-Bücherschränke Paradies gelandet zu sein
Naja, sagen wir mal so: Ich habe ja in Absprache mit Wyando im rechtsrheinischen Köln sämtliche Bücherschränke abgeklappert, Foto gemacht, Zone als BC-Zone angelegt und kann jetzt nicht damit aufhören. 😉 So ähnlich wie mit dem Vögel zählen nach Holnis.
Hier ist es doch recht übersichtlich. Malente hat zwei, Eutin einen, Fissau eine Bücherhaltestelle, auf die bin ich gespannt und Plön eine brach liegende OBCZ. Martine ist irgendwie abgetaucht.
Vögel zählen kannst du ja dieses Wochenende wieder. Dieses Wochenende ist wieder „Stunde der Gartenvögel“ des NABU.
Auf meiner Terrasse? Herr Amsel, Frau Amsel, fertig. Da muss ich erst noch eine Futterstelle etablieren. Immerhin ist Herr Amsel doch inzwischen sehr zutraulich.
Oder ich gehe eine Etage tiefer an die Dieksee-Terasse und stifte mit Enten und Gänsen Verwirrung.
Ich hatte überlegt, mich für ne Stunde in den Kurpark zu setzen.
Ich habe Gestern schon bei Naturgucker.de mal wieder mit einer seltenen oder noch nie beobachteten Pflanze – dem Schildblatt von oben – ein rotes Ausrufezeichen gewonnen. Das liegt aber daran, das die meisten Naturgucker immer noch Vogelgucker sind.