Das dicke Ende


Bildschirmfoto 2019-09-01 um 15.33.20

Freitag ging es dann wieder zurück nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Hasenfeld nach Heimbach hatte ich mich für die längere aber schönere Strecke unter der Staumauer durch und an der Rur entlang entschieden. 20190830_094434_Richtone(HDR)_resized

In Heimbach auf der Mauer saß der kleine Geiger und hielt ein Bookcrossing-Buch für mich in der Hand. 20190830_095050_resizedEin echter Wildcatch ist für Bookcrosser so ungefähr das was für normale Menschen der Sechser im Lotto ist.
Immer an der Rur entlang führt der Rurtalradweg, meistens autofrei oder auf ruhigen Nebenstraßen.P1020999
Nach einem kurzen, steilen Anstieg, bei dem ich mich noch gefragt habe warum, wurde ich vom Rastplatz Höllerberg belohnt, der einen schönen Ausblick auf die Buntsandsteinfelsen bietet.

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Die Eifel ist ja geologisch vielseitig. Sandstein, Schiefer, Basalt, Kalkstein. Hier also Sandstein. Abgesetzter und zusammengepappter Sand. Aber anders als der Schiefer nicht erhitzt und gepresst.
Gut Kallerbend lockte mit leckerer Forelle zu einer ausgiebigen Pause. Daneben das Trakehnergestüt zum gucken.
Nach einem letzten Stauwehr ging es immer flach an der Rur entlang, die sich erstaunlich wild zeigte. Ich bin mir sicher, dass es hier Biber gibt.

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Unter einer Brücke in Düren fand wohl gerade ein Fischmonitoring statt. Kleine Fische wurden gefangen, gemessen und wieder freigelassen.
Durch Düren wollte ich nicht nochmal und folgte der Rur bis Birkesdorf und bog dann rechts ab, mit der Hoffnung auf ein Eis. Statt Eis gab es viele Autos und eine Schnellstraße. Das Radnetz-NRW ist durchaus noch ausbaufähig.

Aber schließlich befand ich mich wieder auf bekannten Wegen, nämlich den schnurgeraden zwischen den Kappesfeldern bei Buir. Diesmal nicht ganz so heiß und mit etwas Fahrtwind.
Am Wasserschloss Bergerhausen gab es auch kein Eis, aber große Pilze.

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Riesenporling (Meripilus giganteus)

Der Biotom der weiß so was. 🙂 Hätte ich essen können, passte aber nicht mehr ins Gepäck.
Von dem Pilz aus war es nur noch ein Katzensprung bis zum Bahnhof Horrem, wo ich leider ziemlich lange auf die Bahn warten musste.

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