Lockdown 2, Tag 51 und 52


Wetter: Schauerlich! Lauwarm, dicke Wolken, Regenschauer. 
Weiße Weihnacht wurde angedroht. Wahrscheinlich kommt bei dem Temperatursturz erstmal Blitzeis mit Sturm. 
Das Bisschen Haushalt… Ich bin dran mit Keller putzen.
Sherlock lässt grüßen und stellt uns vor neue Aufgaben. Erstaunlich wie unterschiedliche Denkweisen wir drei entwickelt haben. Silke knobelt , tüftelt und dekodiert, Ingrid kommuniziert und formuliert, während ich eher so Wissensspeicher-Nebensächlichkeiten raushaue wie die Baumart auf dem Foto oder dass Baal ein christlicher Dämon ist. (Damals im NDR nannten sie mich schon die Cutterin mit dem eingebauten Lexikon)


Tag 52:
Wird nicht richtig hell. Warten auf die Kuh… Soll irgendwann zwischen 8.00 uns 18.00 hier eintrudeln. Das sind diese Tage, an denen ich mich nicht mal unter die Dusche traue. Normal ist 8.00- 13.00 angekündigt und kommt dann auch beizeiten aber einen Tag vor Heiligabend ist Chaos bei den Zustellern Programm. Kaum schrieb ich dies:

12.00 Trari trara, das Rind ist da!

Bleibt also doch noch ein halber Tag übrig, an dem ich noch mal raus kann. Jedenfalls theoretisch. Praktisch ist es draußen wenig ansprechend. Ich habe auch fast alles im Haus, was ich brauche, Grundnahrungsmittel, Gemüse, Fleisch, Fisch… alles außer Wein. Und ob ich dafür durch den fiesen Nieselregen renne…
Mittags: Steak mit Zwiebeln und Backkartoffeln. Schade, dass ich keine frischen Pilze im Haus habe. Ich hatte mir schon überlegt, was ich alternativ koche, falls das Rind ausbleibt oder erst abends kommt. Gemüsedal? Spaghetti mit Knoblauch und Krabben? Bratkartoffeln mit Spiegelei?

3 Kommentare

  1. Da ich ja im Moment zu Hause bei meinen Eltern bin, darf ich mir das Essen wünschen. So gab es schon Reibekuchen, Grünkohl, bei der Ankunft gab es Backfisch vom Holländer, gestern gab’s Kartoffelgratin mit gebratenen Seelachs. Für den heutigen Heiligen Abend habe ich mir den Klassiker gewünscht: Kartoffelsalat und Würstchen. Desweiteren hat meine Mutter nach klassischen Heringssalat angesetzt, der muss aber noch durchziehen. So zeigt sich in diesen Tagen was das Jahr grundsätzlich für mich gekennzeichnet hat, es wird mir selber gekocht und oft auch die typischen Gerichte unserer Kindheit,.

  2. Frische PIlze? Schau dir mal die Holunderbüsche an, die sind jetzt gut bestückt mit Judasohren (falls du mal chinesisch kochen und essen willst). Such die Weichhlzauen an Gewässern (Seen, Teiche) mit Erle, Weide usw. und ernte Samtfußrüblinge. Können auch jede Menge Austernseitilinge da sein. So warm wie es ist, wachsen die wie Hölle. Mein Großneffe hatte letztes Wochenende 2 gute Tüten Aupis und Samtis eingefroren und dazu 2 Gläser Judasohren getrocknet.
    Und das dolle ist: Man kann sie nicht verwechseln!!! 🙂

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