Lockdown 2, Tag 67/68


Mir fehlt irgendwo ein Tag, oder?
Nachdem ich an Tag 65 und 66 meinen Frust abgelassen habe, Abends noch mit Silke und Ingrid gespielt und etwas gequatscht habe, ging es dann wieder.
Gestern habe ich dann tatsächlich einen Film gesehen, der mit passte: „Ziemlich beste Freunde“ und ein Buch gefunden, das mir passt: Die Sonnenuhr von Maarten t’Hart. Darin schlüpft eine Frau in die Rolle ihrer verstorbenen Freundin.
In der Nacht muss es geschneit haben.
Nun muss man sich Schnee in Köln nicht als glitzernd weiße Pracht vorstellen, sondern üblicherweise so:
Du trittst in die morgendliche Milchsuppe und siehst ein paar weiße Kleckse an Stellen, wo sonst keine sind.
Als Jugendliche wussten wir, wenn da so was liegt, besteht eine gute Chance, dass wir im Bergischen Land eine Stelle finden, an der wir Schlitten fahren können. Damals konnte ich das bei guter Sicht noch bestätigen, denn von hier aus konnte man bis Bensberg gucken.
So ist das mit dem Kölner Winter: Wer Schnee liebt muss zum Wintersport in die Berge, wer Sonne braucht muss eigentlich mindestens auf die Kanaren.