Lockdown 2, Tag 111


Montagmorgen war es wieder bewölkt.
Allerdings handelte es sich dabei nicht um fiese Regenwolken, sondern um Saharastaub. Es blieb also mild.

Gegenüber wurden alte Container in neuen geliefert.

Die machen aber längst nicht so viel Lärm und Lichtverschmutzung wie die Parkhalle vorher.

Mittags habe ich erstmalig Radieschenblätter mit in meine Reispfanne geworfen. Ja, kann man machen. Ich kann sie mir noch besser in einer Spinatlasagne vorstellen.

Nachmittags habe ich dann mich wieder den Brombeeren gewidmet und versuche ein paar davon richtig auszugraben, aber vor den dornigen Ranken nach nur einem Behälter voll kapituliert. Dann habe ich mich in die milchige Sonne gesetzt und zum ersten Mal in diesem Jahr draußen gelesen. Als der Garten dann im Schatten lag, wurde es aber irgendwie feucht kühl.

Am Abend gab es noch ein Meetup virtuell mit süddeutschen Bookcrossern, die ich auch schon wieder jahrelang nicht gesehen habe. Die schlechte Tonqualität der Übertragung hat allerdings meinen Tinnitus derart getriggert, dass auch der Film, den ich mir anschließend noch angesehen habe nur leicht scheppernd im Klang rüberkam und ich schlecht einschlafen konnte. Schade, denn gestern im Königsforst, zum ersten mal wieder unter echten Menschen, ging das ausgesprochen gut mit den neuen Ohren.

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