Lockdown 2 Tag 143 – 144


Samstag: Schneeregen, Bäh! Muss das denn jetzt? Und dabei hat es geheißen, der Frühling käme immer früher.
Weil ich momentan schon wieder um 6.00 wach werde, habe ich den Wecker, den ich momentan nicht brauche schon mal vorgestellt.
Derweil geht das Lockdown-bingo weiter:
„Köln erprobt umfangreiche Öffnungen“ „Notbremse – Köln macht wieder dicht“
Ja was denn nun??
„Fühlen sie sich ausreichend über die Corona-Maßnahmen informiert?“
NEIN!!! Ich fühle mich nicht informiert, sondern bestmöglich verwirrt. Ich habe überhaupt keinem Plan mehr welche Maßnahmen wo warum jetzt gelten oder nicht gelten.
Wenn ich könnte würde ich alle unsere Politiker und Verantwortlichen in Quarantäne stecken, in den Messehallen, direkt neben dem Impfzentrum. Und dann abschließen. Ausgangssperre und Informationssperre, für mindestens zwei Wochen. Ich vermute, dann würde sich an der Infektionslage auch nichts ändern, aber alle könnten sich mal entspannen.
Heute früh habe ich unseren Schrauber angerufen wegen eines neuen Fahrrades. Werkstatt hat offen, sie könnten mir ein Fahrrad in den Hof stellen, das könnte ich probefahren, aber im Laden beraten könnten sie mich nicht. Ich habe dann eine Mail geschrieben, was ich mir so vorstelle. Kurz danach habe ich gelesen, dass ab Montag wieder alles dicht ist. Wird wohl wieder nix.
Den Nachmittag habe ich mit einem Anwohner aus Neubrück verchattet, der von mir was über die Bebauungspläne hier wissen wollte.

Wenn Fällen verboten ist, wird eben mit dem Bagger abgeschoben.

Sonntag: Ich bin was spät dran, macht aber nix. Denn heute Abend bekomme ich eine Stunde Tageslicht dazu. Uhrumstellung ist auch eine Frage der inneren Einstellung. Ich glaube, wenn alle Uhren sich automatisch einstellen würden und nicht alle Jahre wieder diese mediale Sau durch’s Dorf getrieben würde, bekämen es die meisten Leute gar nicht mit.
Voriges Jahr war es ja auch im Lockdown und Covid-19 hat das Thema quasi erstickt. Dieses Jahr war es auch erstaunlich ruhig an der Uhrenfront. Kein Sommerzeit Genöle in den Medien. Mein Mac hat selbständig umgestellt, die Heizung auch und ich bin, wie die letzten Jahre auch mit der Sonne jeden Tag ein bisschen früher aufgewacht.
Als ich das erste Mal in Frankreich zelten war, haben wir es tatsächlich erst gemerkt, als wir wieder zurück in Köln waren und es schlagartig abends früher dunkel war.

Was fehlt?

Sonst habe ich den Sonntag der Uhrumstellung genutzt, um Abends einen Besuch im Biergarten zu machen. Jedenfalls, wenn es warm genug und der Biergarten geöffnet war. Warm genug wäre es am Abend schon gewesen, wenn auch nicht strahlend schön. Der Biergarten ist schon zum zweiten Mal zwangsgeschlossen.

2 Kommentare

  1. Bei unseren letzten, wenigen, Touren hatten wir immer Glück, das wenigstens eine „Wurstbude“ toGo angeboten hat.
    Gestern haben wir beim Griechen was bestellt. Meine Mutter ist schonmal mit 2 Freundinen zum Picknick gegangen, ca 20 zu gehen von meinen Eltern gibt es an der Niers einen Picknicktisch.

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