Von Karlsruhe nach Kürnbach


Samstag, 25. Juni Karlsruhe mag mich nicht. In den 90ern stieg ich übermüdet aus einem Nachtzug und fand kein Frühstück. Und jetzt sind schon wieder alle Bürgersteige hoch geklappt. Zoo hat zu, Geschäfte haben zu… schließlich finde ich eine Bäckerei in der ich frühstücke. Anschließend werde ich an einer Kreuzung von 2 linksabbiegenenden Autofahrern rechts überholt. Nix wie weg!

Es gibt eine Fußgänger- und Fahrradbrücke quer über den Zoo. Alles schläft noch.

Ein freundlicher Komoot-Nutzer hat gezeigt, wie es geht. Eine schöne, autofreie Trasse, Richtung Durlach, die ich so nicht gefunden hätte. Und danach drehe ich einfach meine geplante Strecke Kürnbach-Karlsruhe um – naja beinahe. Es weist ein Pfeil Richtung Bretten. Das ist ungefähr die halbe Strecke, weiß ich, also folge ich dem Pfeil.

Fachwerk in Grötzingen

Zunächst schön flach, an der Pfinz entlang, durch das schöne Grötzingen, bis Berghausen.

Warum heißt die Steigstraße Steigstraße?

Ja, es geht kräftig bergauf! Und weiter bergauf! Dafür aber durch den schönen Bannwald Hohberg.

Im Bannwald

In Bretten mache ich Siesta, gehe einkaufen für die Pizza und nehme dann die S-Bahn nach Flehingen. Nur noch 5km bergauf und ich werde empfangen mit: “Gut, dass Du kommst, die Pizza ist fertig.“ Und es ist schön, wieder unter Freunden zu sein.

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